In Japan gibt es viel Fisch. Kein Wunder, weil die Insel vom Meer umgeben ist. Die Restaurants sind allesamt zu empfehlen. Am ersten Tag hatten wir an einem Automaten ein Märkchen gezogen. Das Essen wird als Bild auf der Taste dargestellt, so dass man weiß, was einen erwartet. Das ist auch bei anderen aufwändigeren Restaurants üblich. Es werden Wachsmodelle der Speisen im Schaufenster gezeigt, um entscheiden zu können, ob einem das schmecken könnte. Bei japanischen Gerichten hatten wir immer leckere Gerichte bekommen.
Zwei Mal war es richtig exklusiv. Das eine Mal in Kobe waren wir Steaks essen. Es gab verschiedene Qualitätsstufen zum Probieren. Angefangen beim Red Beef, über Tender Red Beef bis hin zum Prime Beef. Wir bestellten quer Beet als Menü. Ich hatte das Tender Red Beef. Sobald jemand das Prime Beef bestellt, werden die Qualitätsplakette und eine Kuhfigur an den Tisch getragen.

Der Hauptgang war dann wie hier zusehen präsentiert worden. Jetzt natürlich die Frage, wie hat es geschmeckt? Gut. Ich bin kein Fleischexperte, aber die Unterschiede der einzelnen Qualitätsstufen sind wirklich feststellbar. Je teurer umso weicher und milder das Fleisch, wobei stets eine ölige, saftige Grundtönung zu schmecken ist. Man schmeckt wirklich, dass es kein billiges Fleisch ist.

Das andere Mal gut essen war der Tipp des Vermieters in Kyoto. Er empfahl uns Shabu-Shabu zu essen. Er konnte es nicht recht übersetzen. Es bedeutet im Wesentlichen: Haut alle rein. Auf den Tisch mit eingelassener Herdplatte wird ein großer Topf mit zwei Hälften gesetzt. Im einen war Rinderbrühe, im anderen war eine Art Tomatenbrühe nach szechuan Art, also scharf. Dazu werden verschiedene Gemüse- und Fleischarten gereicht, welche in der jeweiligen Hälfte gekocht werden. In Schälchen werden Soßen angerichtet und damit dippt man das gekochte Essen – wahnsinnig lecker und all you can eat.
Ja selbst, wenn man mal an einem Stand etwas holt, ist der Geschmack und die Qualität stimmig.
Was hier sehr in Mode ist, sind Süßigkeiten mit Macha Geschmack, also mit grünem Tee. Ob in Pulverform oder in Cremes schmeckt es gut. Mich erinnert es minimal an Orange.
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