Dienstag, 17. April 2018
Hakone Matata
Jedem Esel seine Brücke… Der Wetterbericht sollte dieses Mal recht behalten. In Hakone regnet es ohne Ablass. Nicht sehr stark, aber dafür beständig. Den Zwei-Tages-Pass hatten wir dennoch erworben, weshalb wir uns auf den Weg machten. Mit dem Zug ging es in höhere Gefilde. Später führte eine Standseilbahn weiter hinauf. Und die letzten hundert Meter ging es mit einer Seilbahn weiter. Irgendwie vergeblich, wie man auf dem Bild sieht.
Oben gibt es vulkanische Aktivität, weshalb man den Schwefel in der Lust riechen kann. In heißem Wasser werden Eier gekocht, die dann ganz schwarz werden. Sie schmecken jedoch völlig normal.
Bei den Aussichten überlegten wir lange, was wir tun sollten. Nachdem es hier eine Naturerholungslandschaft mit heißen Quellen gibt, entschlossen wir uns ins Thermalbad Yunessun zu gehen. Ein schönes, japanisches Erlebnis. Es gibt dort Becken, die Kaffeebecken oder Weinbecken heißen. Sie werden eingefärbt und mit Duftzusätzen angereichert. Man könnte meinen, im Kaffee/Wein zu schwimmen. Alle paar Stunden kommt ein Bademeister, die dann ein Zeremoniell abhält. D.h. er nimmt etwas kalten Kaffee und füllt diesen in einen Eimer. Mit dem Inhalt bespritzt er die angeheiterte Runde der Badenden.
Am meisten sagte mir ein Event zu, nämlich das Fußbad mit kleinen Putzerfischen. Die machten sich über alte Hautschuppen her. Es fühlte sich an, als würde man seine Füße elektrisch rasieren. Wirklich lustig.
Genauso die Badehosenzentrifuge am Ausgang. Man legt diese hinein und drückt einige Sekunden den Knopf. Anschließend ist sie fast trocken.
Hoffentlich wird es morgen nicht mehr regnen.
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen