Sonntag, 26. Februar 2017

Tongariro Nationalpark

Der Tongariro ist ein Vulkan und um ihn herum ist eine ganz besondere Landschaft entstanden. Zwei von uns gingen den Tongariro Alpine Crossing. Das ist eine Wanderung, die 19,4 Kilometer lang um die Vulkangipfel führt. 800 Meter hoch und ca. 1000 wieder runter. Bereits an den Eckdaten erkannte ich, dass das nichts für mich ist, weshalb ich die Wanderfreudigen morgens an die Startstelle fuhr. Ansonsten hätte man ein Busshuttle benutzen müssen. Nach dem Absetzen an der Einstiegstelle fuhr ich gleich weiter zum Chateau Tongariro, einem Hotel kurz vor einem relativ neu erschlossenen Skigebiet. Ich muss mich doch sehr fragen, wie es sein kann, dass in Dresden die Waldschlösschenbrücke zur Aberkennung des Welterbestatus führt und hier in einer Gegend in der gleich doppelter Unesco Welterbestatus für die Natur und für die Maorikultur mal eben ein Skigebiet entstehen darf? Den Tag verbrachte ich mit Einkaufen, Tanken, Waschen, Bloggen und nichts tun. Auf der Nordinsel gibt es offensichtlich mehr Maoris. Bei machen hat man den Eindruck, dass sie in der bestehenden Gesellschaft nicht existieren können. Andere wiederum scheinen ein luxuriöses Leben zu führen. Abends gingen wir in ein Pub zum Essen. Dort ist man schnell miteinander bekannt und so lernten wir Begriffe für Briten, die in Neuseeland weilen. Das sind Pomes, also persons of mother England. Jafas sind "just another f... Aucklander".

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