Mittwoch, 22. Februar 2017

Abel Tasman

Das ist der Name des Nationalparkes, welchen wir heute besuchten. Eine Landzunge, die sich im nordwestlichen Teil der Südinsel befindet. Dort kann man ebenfalls mehrere Tage wandern und in Hütten übernachten. Nun ist es dort nicht besonders hoch, aber die Hügel, die sich dort türmen wollen erklommen sein. Insbesondere bei der hohen Luftfeuchtigkeit. Da wir zwar Zeit mitgebracht haben, aber nicht endlos Zeit haben, entschieden wir uns für die schnelle Variante. Wir fuhren Wassertaxi. Viele Wanderer und Touristen nutzen die schnellen Gefährte. Ab 33 km/h hebt sich der Bug aus der Verdrängungsfahrt und geht in die Gleitfahrt über, die bei ca. 53 km/h liegt. Ein tolles Erlebnis, weil wir die Hauptpunkte abklapperten und sehr schnell vorankamen. Das Einsteigen war lustig. Wir setzen uns auf das Boot, das noch auf dem Anhänger liegt. Dann kommt der Skipper mit dem Traktor und fährt uns ins Wasser, wobei ihm ein weiterer Mann half. An Bord musste jeder eine Rettungsweste tragen. Das waren richtig gute, also nicht die Feststoffteile. Er kontrollierte aber weder den ordentlichen Sitz noch trug er selbst eine. Der Skipper fuhr mit uns bis in die letzte Bucht vor der Golden Bay. Weiter nördlich wird der klimatische Einfluss zu stark und die Boote könnten dort nicht mehr sinnvoll fahren. Zwischendrin stiegen immer wieder Leute ein und aus. Ganz oben meinte er, dass es heute ein sehr guter Tag sei, insbesondere von den Wellen (es gab fast keine). Er korrigierte sich und meinte dann, wahrscheinlich der beste Tag der Saison. Das freute uns natürlich besonders. Die letzte Wanderstrecke führte vom Anchorage Bay zu Fuß zum Maharaui, also dem Einstiegsort zurück. Wir liefen die 12,4 Kilometer schon recht zügig. Mittlerweile sind wir wohl doch trainiert. Unterwegs sieht man wieder tolle Farne. Hier ein Bild von einem wachsenden "Ast". Kurz vor Ankunft am Auto sahen wir eine leicht verwirrt drein schauende Frau. Sie fragte uns, ob wir einen grauhaarigen Mann mit weißem T-Shirt gesehen hätten. Wir verneinten, ein solcher war uns nicht aufgefallen. Ca. 800 Meter weiter sahen wir einen grauhaarigen Mann, der sein weißes T-Shirt abgenommen hatte und müde auf einem Stein im Schatten ruhte. Wir fragte ihn nach seiner Frau, die er suchte. Wir sagten, er sollte dorthin laufen. So richtig willig war er nicht. Sie wird schon hier vorbeikommen, der Wagen stehe schließlich hier. Abends tranken wir noch ein Bundaberg Ginger Beer auf dem Balkon. Morgen erkunden wir die Stadt Nelson selbst, bevor wir Abends in Picton übernachten werden. Von dort setzen wir am nächsten Tag mit der Fähre auf die Nordinsel über. Die sei mit Ausnahme der großen Städte billiger wie uns ein paar Deutsche sagten. Sobald wir also in zwei Tagen dort angekommen sein werden folgt die nächste Nachricht.

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