Dienstag, 14. Februar 2017

It’s true, we will book a room and „happy home“ will pay for this

An und für sich war der Flug ausgesprochen ruhig. Die A380 ist selbst in der economy class ein Spitzenprodukt. Meine Begeisterung für Emirates ist gegeben, aber ich bin nicht mehr so euphorisch wie 2009, als das Unterhaltungssystem ice noch dramatisch besser wirkte. Man muss jedoch den Gesamtzusammenhang betrachten. Der Service ist nicht mehr Weltklasse, obwohl die servierten Mahlzeiten reichlich und gut sind. Allerdings wurde Getränkerunden gespart. Hier ist man selbst in der Verantwortung. Im Oberdeck sind die erste Klasse und die Businessclass. Wer am Treppenaufgang vorbeiläuft, sieht dass es dort eine Bar gibt, an der die „besseren“ Passagiere sich Drinks und Kleinigkeiten zu essen gönnen. Es wurde nicht offiziell kommuniziert, dass es das in der economy auch gibt. Aber tatsächlich gibt es einen Küchenbereich in der Mitte des Flugzeuges im Unterdeck, zu dem man sich selbst begeben muss, wenn einen der Durst oder Hunger quält. Das längste Flugstück dauerte gut dreizehn Stunden, so dass man gerne mal aufsteht und die 50 Meter lange Kabine auf und ab läuft. Zwangsweise kommt man dann an der „eco-Bar“ vorbei und tut das, was alle dort tun. Man verlangt etwas zu trinken und bedient sich an den Schalen mit Müsliriegeln und Obst. Der Service spart damit Kapazitäten, aber man darf sich fast selbst bedienen. Zurück zur Überschrift. Am Samstag vor der Abreise rief mich einer der Mitreisenden an. Er sagte, dass unsere Unterkunft, das flughafennahe „happy home“, welches wir bei booking.com buchten, die Reservierung absagte. Das war nicht so glücklich, weil wir auf der langen Reise immer nur an den Flughäfen oder auch im ICE nach Frankfurt Internet hatten. Er bekam eine Telefonnummer und wir sollten uns gedulden, man suche nach einer Alternative. Kaum in Dubai gelandet, kam auch schon eine Nachricht. Man bot uns eine Jugendherberge an. Das spiegelte bei weiten nicht unseren Aufwand wider, mit dem wir die günstige und gute flughafennahe Unterkunft suchten. Wir lehnten ab und riefen dort an. Nach eine viertel Stunde in der Warteschlange hieß es, dass wir uns das TOP10 anschauen sollten. In dieser Phase prägte sich auch der Trumpsche Spruch, dass wir ein Zimmer buchen werden und der ursprüngliche Gastgeber dafür bezahlen wird. Es ist nichts besonderes, aber es ist eine Art holiday-park. D.h. überall sind Grillplätze, große Außenschachbretter, ein beheizter Pool und der Knaller schlechthin, das aufblasbare Riesentrampolin. Trotz einer quasi Wachzeit von zwei Tagen konnten wir es uns nicht verkneifen, darauf herum zu toben. Mitunter ein Grund, weshalb wir in der Nacht darauf gute zwölf Stunden am Stück schliefen.

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