Montag, 20. Februar 2017
Mount Cook
Der höchste Berg Neuseelands ist der Mount Cook. Mit seinen 3724 Metern Höhe ist er deshalb schon weithin sichtbar. Sir Edmond Hillary hat an ihm für seine Mt. Everestbesteigung trainiert. Die gut 50 Kilometer lange Anfahrt über den Highway 80 führen am Lake Pukaki vorbei, dessen intensives blau fasziniert unheimlich. Der See ist sehr facettenreich. An einer Stelle glitzert er wie eine Sternennacht, weil die Wellen die Sonne reflektieren. Ein paar Kilometer weiter ist es windstill und die Landschaft spiegelt sich wider. Immer ist er jedoch faszinierend blau.

Wir bekamen den Tipp, den Hooker Valley Track zu laufen (ca. 3 Stunden). Dieser führt an den Fuß des Mt. Cook bzw. an dessen Gletscherspitze. So machten wir das.

Es war mal wieder recht warm mit 23 Grad Celsius. Die Sonne scheint sehr intensiv. Sie hat ungefähr die Stärke wie bei uns Ende Mai.
Generell ist die Lichtsituation überragend. Es ist hier sehr hell. Was mir in Australien nicht so auffiel ist der Umstand, dass hier auf der Südhalbkugel die Bahn der Sonne von rechts nach links verläuft. Einer der Mitreisenden meinte, dass er froh sei, dass die Uhr bei uns erfunden wurde, sonst würde sich die Armbanduhr, etc. ebenfalls andersrum drehen.
Ein weiterer Tipp, den wir bei der Wanderung erhielten war, dass man hier super Astrofotografie betreiben könne. Die nächsten Ort bzw. Fremdlichtquellen sind so weit weg, dass die Bilder hervorragend werden würden. Ein Observatorium haben wir bereits gesehen.
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