Freitag, 21. Juli 2023
Porto am zweiten Tag
Wieder starteten wir bei bestem Wetter die Erkundung der Stadt. Es begann dieses Mal mit einer U-Bahnfahrt zum Casa da Musica. Wie der Name schon sagt, das Konzerthaus der Stadt. Das kann sich sehen lassen, weil es ein toller Architekt entworfen hat.
Sehr modern, aber wie fast alles hier sieht es eben nur solange gut aus, wie es gepflegt wird. Das wiederum war zumindest außen nicht mit der nötigen Sorgfalt geschehen. Leider auch bei unserem „Apartment“ mit 15 qm. Im Wesentlichen ist der Zustand des Badezimmers der Stein des Anstoßes. Wir reichten eine Beschwerde beim Eigentümer ein, dass die Silikonfugen dringend erneuert gehören wie auch weitere Kleinigkeiten, die in der Summe nicht tragbar sind.
Später am Vormittag gingen wir in den Park Cristal, wo es freilaufende Hühner und auch Pfauen gibt.
Anschließend liefen wir zur Universität und schauten uns noch die ein oder andere Kirche an.
Etwas besonderes ist die Seilbahn hoch zur Festung. Ob man will oder nicht. Eine Fotografin nimmt alle Mitfahrer auf und sagt, dass man oben angekommen das ausgedruckte Bild erwerben könne. Dort wird man gleich mit dem gedruckten Booklet empfangen – was für eine Verschwendung. Aber auch was für ein Kommerz. Wenn es sich nicht lohnen würde, duckten die das nicht gleich aus.
Von oben hat man einen fantastischen Blick über die Stadt.
Auf dem Hinweg überquerten wir wieder die Brücke Luiz I. Davor versenkten Jugendliche wieder Roller. Und es sprangen wieder Mutige in den Fluss Douro. Ein Spektakel. Dieses Mal waren es ein Gruppe Deutscher. Mit Spannung standen wir daneben und hörten mit wie sie rückwärts zählten. Ich filmte eine junge Frau beim Sprung. Als alle drin waren schwammen sie ans Ufer. Ich bedauere, dass ich nicht anbot, den Film auf Video zu mailen. Aber an Land waren weitere Gruppenmitglieder, die wohl auch filmten.
Als letztes Highlight des Tages begaben wir uns zur Buchhandlung Lello. Zurecht die wohl schönste der Welt. Insbesondere wegen der Treppe.
Diese stand für Harry Potter Pate, weshalb man Tickets kaufen muss, um reinzukommen. Drin wird man umhergeschoben und schwups ist die halbe Stunde bis die nächsten rein dürfen um. Es sind lange Schlangen davor, aber es ist wirklich sehenswert.
Am Abend waren wir im Restaurant Puro 4050 und speisten sehr vornehm und lecker.
Einen Haken hatte das Ganze. Wir warteten am Schluss fast 30 Minuten mit dem Zahlen, weil es immer voller wurde.
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