Sonntag, 23. Juli 2023

Lissabon - der zweite Tag

Nach wie vor bestes Wetter hier, in der Spitze 27 Grad bei leichtem Wind und fast blauem Himmel. Beste Voraussetzungen also um die Hügel der Stadt zu erkunden. Dieses Mal die Festung.
Ich frühstückte ausführlich (sechs Pastei de Nata), schließlich brauchte ich Kraft, so dachte ich mir. Die brauchte ich allerdings nur, um die Taste des Aufzugs zu bedienen. Anstatt eines steilen Weges kommt man zur Burg hoch, indem man, zwei ganz banale Aufzüge bedient. Der Erhaltungszustand ist sehr gut, aber bei 15 Euro Eintritt darf man das erwarten. Die Aussicht von oben ist wieder mal grandios. In den Städten Portugals scheinen sich die Dinge zu wiederholen. Es gibt überall Fischdosen und den Plunderladen Alehop. Und so gibt es eben auch auf dieser Burg Pfaue. Schön anzusehen, aber irgendwie nicht mehr ganz neu. Nach dem Besuch der Burg hatten wir Hunger, so dass wir im nepalesischen Bistro Yak und Yeti Mittag aßen. Ein Glück war Sonntag, denn dann galt der Sonntagsdeal, der zum Hauptgericht eine Vorspeise und ein Zusatzgericht beinhaltete. Hört sich viel an, war es auch. Am Abend gab es nur noch ein Eis. Mit vollen Bäuchen liefen wir weiter zu einem Aussichtspunkt und von dort begannen wir eine Fahrt mit der legendären Linie 28.
Eine alte Straßenbahn, die durch engste Gassen auf und ab führte. Am Ende der einen Strecke war der Friedhof. Es lohnt sich, den anzusehen, denn dort gibt es Mausoleen, die selbst den Wiener Zentralfriedhof provinziell erscheinen lassen. Nach einem Glässchen Sangria im Quiosque 28 fuhren wir wieder zurück.

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