Samstag, 22. Juli 2023

Lissabon

Schon bei der Einfahrt in den Bahnhof merkt man, dass es eine große und ehrwürdige Stadt mit Tradition ist. Wieder riefen wir einen Bolt-Abholer. Er sprach keine unserer Sprachen, was nichts machte, weil das Ziel der Fahrt und die Bezahlung über die App laufen. Zwanzig Minuten fuhr er uns durch die Stadt für vier Euro. Ich weiß auch nicht, ob das alles Sinn macht. Wir wohnen mitten in der Altstadt. Also wirklich mittendrin. Im ersten Stock. Darunter Gaststätten und das pralle touristische Leben. Musiker, Künstler und Drogendealer. Ja, die Stadt hat ein Drogenproblem. Mal sieht man eine leere Spritze rumliegen, dann einen Konsumenten. Corona hat hier sicher auch nicht viel zum Besseren gewendet. Wir liefen zu einem Aussichtspunkt, wo eine Malerin Ihre Kunst verkaufte. Jemand von uns schlug zu und erwarb ein Bild einer Straßenbahn, die durch Lissabons Gassen fährt. Wir unterhielten uns ganz nett mit ihr. Sie stellte uns Ihre Projekte vor und zeigte Ausschnitte aus Magazinen, in denen die bereits erschien.
Nach dem Abendessen liefen wir noch ein wenig am Wasser entlang. Heute gab es kein Eis. Mal schauen, ob wir das morgen auch noch aushalten.

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