Montag, 25. Juli 2022

Galway

Die Stadt, die durch Ed Sheerans Hit noch bekannter wurde, war das Ziel der heutigen Reise. Der Weg dorthin führte über einen Teil des Wild Atlantic ways. Das ist ein 2500 Kilometer langer Weg an der irischen Westküste entlang. Es begann mit einer Fährüberfahrt.
Vorbei an alten Burgen waren die Hauptattraktion auf der Route die Cliffs of Moher.
Das sind beeindruckend hohe Klippen, welche sehr deutlich die Entstehung der Insel über die Jahrtausende sichtbar werden lassen. Die Gesteinsschichten sind gut erkennbar. Ein absoluter Touristenmagnet.
Weiter nördlich gibt es einen Steinstrand mit Platten. Ebenfalls interessant, anzusehen. Die Fahrt an der Küste entlang ist ausgesprochen entspannend, sofern man nicht Bussen ausweichen muss oder ein Schleicher vor einem fährt. Es ist immer wieder erstaunlich wie lange es hier hell ist. Die Sonne geht noch immer vor sechs Uhr Ortszeit auf und nach halb zehn Uhr abends unter. Wenn ich zuück komme, wird es mir vokommen als wäre schon Herbst. Dafür sind die Temperaturen hier wie im frühen Herbst. Heute waren es im Maximum 20 Grad Celsius. Irland ist eher dünn besiedelt. Auf der Insel leben 5,1 Millionen Menschen. Die Fläche ist jedch etwas größer als Baden-Wüttemberg. Die Bezahlung ist etwas besser und die Steuerlast niedriger. Dennoch habe ich bislang den Eindruck, dass z.B. unsere Gebäude solider gebaut sind. Auch haben wir mehr Urlaubstage, was ich jetzt gerade genieße. Beim Frühstück kam im Radio Werbung für die Galway races - die ersten nach der Pandemie. Es ist auffällig wie häufig in Pubs Übertragungen von Pferderennen laufen. Und ausgerechnet diese Woche ist race week. Jeden Nachmittag beginnen sieben Pferderennläufe auf einem recht großzügigen Parcours. Also tummelten wir uns auch in der feinen und nicht so feinen Gesellschaft. Einige Anzugträger und Damen mit eleganten Kleider und teilweise bizarren Hüten mischten sich mit dem gemeinen Volk. Es spielte hinter der Tribüne zwischen den Rennen eine Band. Es gab Essen und Trinken. Kurzum ein schönes Volksfest. Schade, dass ich nicht bei den Buchmachern gewettet habe.
Beim zweiten Rennen hatte ich das Siegerpferd "echoes in rain" mit der Nummer 12 richtig getippt. Die Rennpferde sind gar nicht so groß wie man meint.

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