Freitag, 22. Juli 2022

Auf nach Kinsale

Die erste Nacht in Irland war zumindest für mich nicht besonders gut. Ich hatte mich völlig überessen und im Zimmer war es viel zu warm. Zu allem Übel hörte man bei geöffnetem Fenster zunächst laute Gespräche von Passanten und später Geräusche von vorbeifahrenden Autos. Nach einem kurzen Frühstück fuhren wir also los nach Kinsale, einer Hafenstadt im Süden Irlands. Ein Zwischenstopp war der rock of Cashel. Im Prinzip ist das ein Berg auf dem aus vielen einzelnen Kathedralen und Kirchengebäuden ein Gesamtkunstwerk entstand. Sehr idyllisch anzusehen.
Wesentlich weltlicher ging es dann auf der Festung Charles Fort zu. Mit 94 Kanonen wurde die Bucht von Kinsale geschützt.
Anschließend schauten wir uns die Innenstadt an. Ein typischer Touriort mit vielen Cafes, Pubs und Gallerien.
Danach gingen wir zum Strand - nicht zum Baden, obwohl an dem achtzig Meter breiten Sandstrand viel Betrieb war. Bei 21 Grad stand einem der Sinn nicht nach baden. Wir liefen den Berg hoch und schauten uns die Reste des alten James Forts an. Kinsale als Stadt hat viele Restaurants und einen hoffnungslos überlaufenen Hafenparkplatz. Dort sollten wir nach der parkscheinpflichtigen Zeit unseren Wagen abstellen, weil unsere Unterkunft keinen direkten Parkplatz hat. Gesagt getan, nur leider kannten den Trick auch viele weitere Gäste, so dass wir einige Zeit warten mussten, bis ein Platz frei wurde. Das Abendessen nahmen wir im relativ teuren, aber sehr leckeren White House ein. Ich bin überzeugt, dass wir die irischen Getränkepreise bei uns auch bald sehen werden. Ein Pint Bier oder Cider kostet sechs Euro. Das ist ein guter halber Liter. Die Empörung über höhere Getränkepreise zur Euroeinführung ist mir noch gut in Erinnerung. Am Wochenende wird das Wetter schlecht. Auch heute Abend regnete es bereits leicht.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen