Sonntag, 5. April 2015
Links halten und dennoch den Rechtsweg beschreiten
Allmählich gewöhne ich mich an den Linksverkehr hier. Insbesondere beim Straße Überqueren schaue ich grundsätzlich in alle Richtungen. Interessanterweise beim Begegnen anderer Passanten auf dem Gehweg weiche ich nun nach links aus. Das ist bei den Australiern wohl schon in Fleisch und Blut übergegangen. Sobald man Anstalten macht und rechts ausweichen will, provoziert man nur Verwirrung. Für einen Osterspaziergang entlang des Swanrivers Richtung Belltower,
wo die Fähren ablegen, lief ich am Governmenthouse vorbei.
Wie bereits erwähnt, ist die Vegetation sehr artenreich.
Zum Frühstück gönnte ich mir einen Schokoladenmuffin. Das erwähne ich nur deshalb, weil der groß war wie ein halbes Brot. Für knapp drei Euro kann man nicht meckern. Also vorher immer anschauen, was man bestellt.
Auf dem Weg zum King’s Park sah ich dieses schicken Auto.
Ich denke, mein nächstes wird leichter zu parken sein. Der Park sei einer der größten Stadtparks weltweit. Möglicherweise stimmt das. Allerdings kam ich ziemlich schnell voran. Es gibt bezaubernde Ecken. Viele Gebiete sind einem Thema (Wasser, Weizengürtel, usw.) gewidmet. Entsprechend vielfältig sind die Pflanzen. Die Lotteriegesellschaft hat eine Brückenanlage gesponsort.
Anschließend beschritt ich den Rechtsweg bzw. den Law Walk, woher auch immer der Name stammt.
An einem Teebaumölbaum, wie er auch immer richtig heißt, habe ich eine „Nadel“ abgebrochen um sie mit den Fingern zu zerreiben. Der Duft ist betörend. Generell gibt es im Park sehr viele Pflanzen, die einen mediterranen Duft von sich geben. Besonders eindrucksvoll ist der Drachenbaum, der erst vor einem halben Jahr aus einem Privatgarten gespendet wurde. Bis er wieder angewurzelt ist, wird er festgezurrt.
Es ist Ostern und die Geschäfte haben geöffnet. Sogar das Touristenbüro. Wegen des vorhergesagten schlechten Wetters habe ich mir Infos geholt, was sinnvollerweise getan werden kann. Morgen will ich zur Rottnest-Insel. Im Büro sagte man mir jedoch, dass die erste Überfahrt bereits ausgebucht sei. Schauen wir mal, ob es Restplatztickets gibt. Ansonsten fahre ich in die alte Hafenstadt Fremantle, die mit dem Goldrausch vor vielen Jahrzehnten wuchs.
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Schöne Bilder!
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