Samstag, 11. April 2015
Auf dem Weg zurück nach Dunsborough
Wenn man nur den Ort liest, kommt es einem völlig unspektakulär vor. Allerdings muss man dazu sagen, dass die Küstenstädtchen ziemlich verträumt sind. Viel los ist hier nicht. Als Urlauber kommt es mir darauf nicht an. Erfreulicherweise regnete es im Prinzip nicht mehr. Trotz nur leichter Bewölkung verzichtete bzw. vergaß ich das Auftragen der Sonnencreme. Deshalb war ich Abends leicht rot. Anstatt die lange Fahrt nach Albany auf mich zu nehmen fuhr ich in die Weinanbaugegend Margaret River. Bei der Kellerei Vasse Felix machte ich einen kurzen Stopp, um das Gebäude und die Weinstöcke anzusehen. Innen ist eine Bilderausstellung. Als Autofahrer musste ich den Wein unversucht lassen.

Später machte ich an weiteren Küstenabschnitten halt. Das Cape Naturaliste ist sehr abwechslungsreich.
Der Point Marchant erinnert an Südfrankreich.
Es war der einzige Tag, an welchem ich keine Unterkunft im Voraus über das Internet buchte. Deshalb sagte ich mir, dass ich ab 14 Uhr in egal welchem Ort ich sein werde, eine Unterkunft suche. Die Auswahl in Dunsborough ist gar nicht mal so klein. Dennoch konzentrierte ich mich auf zwei. Eine Art Backpacker-Motel und die Jugendherberge. Die Jugendherberge hat eine traumhafte Lage direkt am Strand von der Geographe-Bucht. Dennoch entschied ich mich für das Motel, weil die Jugendherberge dieses Mal keinen guten Eindruck machte und sehr weit weg vom Hauptgeschehen war.
Abends kehrte ich bei Occys ein - eine Weinstube mit gutem Essen.
Anstatt wie vor zwei Jahren allen Highlights hinterherzulaufen, merke ich sehr viel deutlicher, dass ich im Urlaub bin. Völlig entspannt lasse ich die Dinge auf mich zu kommen. Mittlerweile streiche ich auch Dinge von der Agenda, wenn ich merke, dass es zu weit weg ist oder wenig Sinn macht. Nur sollte ich dem Essen noch mehr Bedeutung beimessen. Zwischenzeitlich kann ich nach einer Woche Australien ein Gürtelloch mehr zumachen.
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Ha, das passiert mir im Urlaub nie!
AntwortenLöschenEine sehr gute Idee, sich einfach so treiben zu lassen, vor allem, wenn es einen zu so schönen Orten führt!