Freitag, 17. April 2015

Die Nordroute

Neil heißt unser Fahrer. Er ist ca. 60 Jahre alt und verfolgt einen eher rasanten Fahrstil. Zu recht, denn es gibt viel zu sehen. Nachdem alle Gäste abgeholt waren, wurde das Formale geklärt (Essensunverträglichkeiten, etc.). Einer der Mitreisenden verträgt den Duft von Schokolade und Banane nicht.Seine Frau bat uns darum, auf den Verzehr dieser Lebensmittel im Bus zu verzichten. Scherzhaft meinte Neil beim ersten Tankstopp: Normally this ist he place where i get us some chocolate and bananas. Mit mir sind es 13 Reisende. Drei Schweizerinnen, drei Kanadier, eine Australierin (ursprünglich Deutsche) mit ihrem Sohn, drei Deutsche, eine Amerikanerin und eine Singapurerin. Ein erster Halt führte uns zu einem Koala“reservat“. Wegen der großen Hitze im Sommer sind diese in Westaustralien natürlicherweise nicht heimisch. Sie essen nur Eukalyptusblätter, trinken nichts (Wasser aus den Blättern reicht) und schlafen zwischen 16 und 20 Stunden am Tag. Später waren wir auf Sanddünen surfen. Es ist alles gut organisiert. Die erste Unterkunft bezogen wir in Cervantes. Wir bekamen etwas freie Zeit. Ursprünglich sollte uns der Weg in ein Cafe führen. Wir Deutschen gingen in den bottleshop, kauften Bier und setzten uns an den Strand. Ich teilte das Zimmer mit dem Kanadier Jim. Er ist Geologe, aber von seiner Arbeit gelangweilt. Jim war auch mit am Strand, der zufälligerweise den Namen thirsty bay trägt. Nach der Pause fuhren wir zu den Pinnacles. Das sind Steinstehlen, die eigentlich den Boden eines abgebrannten Waldes darstellten. Mit der Zeit arbeitete der Sand die Foren heraus. Wir warteten auf den Sonnenuntergang. Doch leider war das Wetter bewölkt. Zurück in der Unterkunft gab es Lasagne und Salat. Danach sah man fern oder spielte Uno.

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