Dienstag, 15. August 2017

Raketenstart – die zweite Stufe hat gezündet

Vor drei Jahren meinte dies ein Motorbootfahrer im Hafen zu uns, als nach dem ersten Tag das Wetter umschwang. Viel Trinken und gut eincremen lautet bisher die Devise. Denn die Aussichten sind gut: Heute 32 Grad, morgen 33 un übermorgen 34! Gestern tränten mir die Augen, weil ich mich an die Devise hielt. Zur Zeit verwende ich ein Sonnenschutzspray. Dazu schloss ich gestern die Augen und sprayte das Gesicht ein. Wenige Stunden später bereute ich es, weil das Spray vom Wind in die Augen gedrückt wurde. Neben den Kornaten gibt es den Taslanica Nationalpark. Der ist wesentlich kleiner und ehrlich gesagt gar nicht so spektakulär im Vergleich zum Umfeld. Wir wollten dennoch hin, weil es auf der Seekarte ein paar Bojenfelder gab und wir im fußläufig erreichbaren Salzsee baden wollten. Leider war wieder das hervorragende Segelwetter dafür verantwortlich, dass alle Plätze belegt waren. Wir segelten viel zu lang und viel zu weit. Jedoch konnten wir viel sehen und erleben. So sahen wir die Verbindungsbücke auf der Insel Pasman. Die Durchfahrt ist 17 Meter hoch und unser Mast 16,5 Meter. In der Vorbereitung spielte ich mit dem Gedanken, da durch zu fahren. Allerdings verbietet das ein Aufkleber auf dem Boot. Wir scherzten bereits, dass es mit viel Krängung möglich sein müsste, zu passieren. Wir holten uns den „Kick“ dann beim Schmetterlingsegeln. Ein paar Eindrücke von unterwegs. Wenn das Steuern zu langweilig wird, schalteten wir den Autopilot ein. Vor lauter Segelei suchten wir dann gegen Spätnachmittag einen Platz für die Nacht. Die erste Alternative zu Taslanica war eine nahegelegene Ankerbucht. Der Anker hielt dort nicht, weshalb wir eine auf der Karte verzeichnete Ankerbucht etwas östlicher anliefen. Dort stellten wir mit großem Erstaunen fest, dass es ein nicht eingetragenes Bojenfeld von adriabove.com war. Über das Internet buchten und bezahlten wir den Bojenplatz – fertig. Hier sind ein paar unserer Nachbarn in der Bucht zu sehen. Danach tranken wir das traditionelle Anlegerle und zur Erfrischung sprangen wir ins Wasser.

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