Den letzten Stopp machten wir kurz vor Zadar an einer Autobahnraststelle. Dort stand eine Frau vor den öffentlichen Toiletten und sprach alle darauf an, drei Kuna, also 50 Cent zu zahlen. Die Frau trug ganz normale Kleidung und es war nirgend ein Schrubber oder ähnliches zu sehen, weshalb wir sie ignorierten. Einen Moment später betrat ein Kroate den Ort. Vermeintlich machte er diese zur Schnecke, weil sie danach nicht mehr zu sehen war. Es scheint ein lukrativer Nebenjob zu sein…
Gegen 17:20 waren wir an der Brücke nach Murter. Diese wird zweimal am Tag für eine halbe Stunde geöffnet. Einmal um 9 Uhr und das andere Mal um 17 Uhr. Also warteten wir brav in der Autoschlange, bis wir die letzten Kilometer nach Betina fahren konnten. Es ist hier sehr idyllisch, ja geradezu malerisch. Die Vorfreude auf das Schiff und die Kornaten war groß. Insbesondere das Schiff überzeugt bislang.
Nach einer Einweisung durch einen Herrn von der Agentur erfuhren wir, wo gute Buchten sind und weitere Infos zu den Kornaten, etc.. Im Anschluss begaben wir uns zum Supermarkt, wo es super voll war (21 Uhr) und gingen noch essen. In der Nacht toste der Wind recht stark, weshalb wir am Sonntag morgen recht spät den Hafen verließen.
Sonntag, 13. August 2017
Geh aufs Ganze beim Hirschenwirt
Bei strömenden Regen begann am Freitag die Fahrt an München vorbei. Bis dorthin lief es gut. Vom Chiemsee nach Salzburg war der Verkehr eher zähfließend. Wir hatten es nicht besonders eilig, als wir um 17 Uhr zu Hause starteten, aber der Wunsch war dennoch, nicht in tiefster nach in St. Johann im Pongau anzukommen.
Dort war eine Übernachtung gebucht, damit die Anfahrt am Samstag noch genug Luft für Pausen und das Proviant einkaufen lässt.
Es war 22:15 Uhr als wir am Hotel ankamen. Doch bereits bei der Buchung stand zu lesen, dass die Rezeption nach 21 Uhr nicht mehr besetzt ist. Dies veranlasste uns dazu, vorab unsere spätere Ankunft anzukündigen. Wir erhielten eine Antwortmail, in der uns mitgeteilt wurde, dass das kein Problem sei. Man werde den Schlüssel für das Zimmer in die Innentüre stecken. Der Zugang sei nachts über die Seite. Den Zugang fanden wir. Ein Mann saß davor und rauchte eine Zigarette. Wir fragten ihn nach unserem Zimmer. Leider war er der deutschen Sprache nicht mächtig, auch englisch half nicht weiter. Wir gingen mit seinem Wohlwollensausdruck hinein. Doch welches Zimmer ist unseres. Alle 15 Zimmertüren sahen von außen gleich aus, so dass wir nach drei maligen Treppauf-Trepp-ab-laufen den Entschluss fassten, entgegen unseres moralischen Empfindens wie eine Diebesbande jede Zimmertür zu testen. Tief durchatmen, Klinke drücken, zu. Nächste Tür nochmal drücken, offen und Licht brennt. Zonk, schnell wieder zu, dass war nicht unser Zimmer. Nächste Tür auf, kein Licht und drei frisch bezogene Betten gefunden – kann nicht sein, wir sind zu viert. Irgendwann fanden wir das Zimmer acht mit vier frisch bezogenen Betten. Hurra, doch leider fehlte an der Innenseite der Schlüssel. Dennoch luden wir unsere Rucksäcke darin ab und beschlossen, dass wir nun das Gepäck holen. Es wird ja immer später. Unser dumpfes Gefühl sagte, dass einer drin bleiben soll. Aber wozu auch, wenn jeder jetzt sein Gepäck will. Der Raucher saß auch noch draußen. Leider nicht mehr als wir mit dem Gepäck zurück kamen und zudem war die Haustür nun geschlossen. Ein dumpfes Gefühl beschlich uns, dass jener jetzt unsere Wertsachen abräumt. Immer wieder rüttelten wir an der Tür. Nach gut fünf Minuten wurde sie zum Glück von der Wirtin geöffnet, die sich noch auf war.
Etwas Verwunderung bestand noch über den Ohrstöpselspender im ersten Stock. Es wurde uns aber schnell klar, dass ein ruhiger Schlaf nur mit diesen möglich ist. Das Zimmer war nämlich zur Bundesstrasse raus. Immerhin kompensierte das Frühstück den schlechten Schlaf.
Gegen neun Uhr fuhren wir weiter auf der Tauernautobahn zum Karavankentunnel. Wir hatten bereits ein Ticket für die Durchfahrt gekauft. Doch bereits im Radio war zu hören, dass es 1,5 Stunden Wartezeit gibt. Durch einen instinktiven Fahrfehler bogen wir am Ossiacher See Richtung Klagenfurt ab. Kaum einer wählte diese Strecke. Es lief wie der Wind über den Loiblpass nach Slowenien. Die Tunnelgebühr verfiel, aber dafür haben wir 40 Minuten Fahrt gespart. Allerdings war es für den Fahrer ordentlich Arbeit (steil und kurvig). Auf der Strecke sind unglaublich viele Autos aus dem süddeutschen Raum unterwegs. Polen, Ungarn und Tschechen machen mittlerweile ebenfalls einen großen Anteil der Reisenden aus. Der Passat hat mittlerweile reichlich Langstreckenerfahrung, aber er läuft und läuft und läuft.
Den letzten Stopp machten wir kurz vor Zadar an einer Autobahnraststelle. Dort stand eine Frau vor den öffentlichen Toiletten und sprach alle darauf an, drei Kuna, also 50 Cent zu zahlen. Die Frau trug ganz normale Kleidung und es war nirgend ein Schrubber oder ähnliches zu sehen, weshalb wir sie ignorierten. Einen Moment später betrat ein Kroate den Ort. Vermeintlich machte er diese zur Schnecke, weil sie danach nicht mehr zu sehen war. Es scheint ein lukrativer Nebenjob zu sein…
Gegen 17:20 waren wir an der Brücke nach Murter. Diese wird zweimal am Tag für eine halbe Stunde geöffnet. Einmal um 9 Uhr und das andere Mal um 17 Uhr. Also warteten wir brav in der Autoschlange, bis wir die letzten Kilometer nach Betina fahren konnten. Es ist hier sehr idyllisch, ja geradezu malerisch. Die Vorfreude auf das Schiff und die Kornaten war groß. Insbesondere das Schiff überzeugt bislang.
Nach einer Einweisung durch einen Herrn von der Agentur erfuhren wir, wo gute Buchten sind und weitere Infos zu den Kornaten, etc.. Im Anschluss begaben wir uns zum Supermarkt, wo es super voll war (21 Uhr) und gingen noch essen. In der Nacht toste der Wind recht stark, weshalb wir am Sonntag morgen recht spät den Hafen verließen.
Den letzten Stopp machten wir kurz vor Zadar an einer Autobahnraststelle. Dort stand eine Frau vor den öffentlichen Toiletten und sprach alle darauf an, drei Kuna, also 50 Cent zu zahlen. Die Frau trug ganz normale Kleidung und es war nirgend ein Schrubber oder ähnliches zu sehen, weshalb wir sie ignorierten. Einen Moment später betrat ein Kroate den Ort. Vermeintlich machte er diese zur Schnecke, weil sie danach nicht mehr zu sehen war. Es scheint ein lukrativer Nebenjob zu sein…
Gegen 17:20 waren wir an der Brücke nach Murter. Diese wird zweimal am Tag für eine halbe Stunde geöffnet. Einmal um 9 Uhr und das andere Mal um 17 Uhr. Also warteten wir brav in der Autoschlange, bis wir die letzten Kilometer nach Betina fahren konnten. Es ist hier sehr idyllisch, ja geradezu malerisch. Die Vorfreude auf das Schiff und die Kornaten war groß. Insbesondere das Schiff überzeugt bislang.
Nach einer Einweisung durch einen Herrn von der Agentur erfuhren wir, wo gute Buchten sind und weitere Infos zu den Kornaten, etc.. Im Anschluss begaben wir uns zum Supermarkt, wo es super voll war (21 Uhr) und gingen noch essen. In der Nacht toste der Wind recht stark, weshalb wir am Sonntag morgen recht spät den Hafen verließen.
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