Dienstag, 15. August 2017
Die Kornaten
Das Zentrum dieses Törns ist der Besuch des Kornati-Nationalparks. 89 unbewohnte Inseln, nicht ganz 25 Einwohner gibt es dort und jede Menge Touristen. Insbesondere Italiener kommen mit ihren Booten hierher. Und es ist nach wie vor so, die kleiden sich einfach geschmackvoller als wir. Aber, und das stimmte mich tröstlich, sie gehen auch dort essen, wo wir waren.
Zurück zur Chronologie. Wir legten von unserer smart bouye in der Bucht ab und machten uns auf den Weg in den Nationalpark. Vorab ein kleiner Abstecher entlang der Steilküste von Taslanica und dann ging es am Leuchtturm vorbei, der quasi den Anfang des Parks darstellt, wenn man von See kommt.
Einige Ausflugsboote waren auch unterwegs. Das sind dann die Schattenseiten der Hauptsaison. Man ist nirgends allein oder der erste und gern gesehenste Gast. Man hat uns eine Sandbucht empfohlen. Es war so gegen 12 Uhr als wir dort ankamen und es ist wie beim Freibad der Parkplatz. Jeder will ganz vorn am Becken parken.
Nach zwei Stunden vergnügtem Plantschens kamen dann die Nationalparkkontrolleure. Wer dort ankern will, muss ein gültiges Ticket haben. Es war spannend zu sehen, wie viele ganz eilig ihre Anker lichteten und weg fuhren. Wir erwägten ernsthaft, in der Bucht über Nacht zu ankern. Es war augenscheinlich sicher. Dennoch setzten wir die Fahrt fort und kamen dann bei konstant kräftigem Wind bei der ACI Marina in Piskera an.
Der Hafen liegt sehr idyllisch und hat ein gutes Restaurant. Allerdings verlief das Anlegen nicht ganz problemfrei. Von links nach rechts bläst der Wind mit konstant 25 km/h durch. Das erschwert das Anlegen ungemein. Einen kleinen Kratzer trug auch die Grey Pearl davon. An Land stehen noch immer die besten Kapitäne. Das durften wir auch an uns feststellen, als wir die Manöver nach uns kommender Boote anschauten.
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