Donnerstag, 17. Oktober 2019

Strandleben

Vorgestern war das Wetter ausgezeichnet. Die Sonne schien vom frühen Morgen bis in den späten Mittag. Nur ein paar Schleierwolken waren zu sehen. Nach der üblichen Gassirunde durch die Dünen vor zum Bäcker entschlossen wir uns, den Vormittag am Strand zu verbringen. Es war viel Betrieb. Zahllose Spaziergänger tummelten sich an den Wellen entlang. Römös Strand ist einer der breitesten in ganz Europa. Es verläuft sich also sehr schnell. Während zwei von uns mit den Hunden spielten, testeten die anderen beiden einen Lenkdrachen. Das letzte Mal hatte ich das als Kind mit einem selbstgebastelten Drachen aus Holzstäben und Plastikfolie erlebt. Das war mit dem unsteten Herbstwind eher frustrierend. Ständig musste man mitrennen, damit das Teil flog. Der Lenkdrachen, der konstante Wind am Meer und die fehlenden Oberleitungen machen das Drachen fliegen lassen zum reinsten Vergnügen. Fast möchte ich – ohne Pilot zu sein – die Stabilität und Steuerdynamik mit einem Düsenjet vergleichen.
Dieser Meinung waren offensichtlich auch andere.
Und das obwohl zurzeit nicht das Römö Drachenfestival war. Nachmittags erklommen wir den höchsten Berg der Insel. Den 19 Meter hohen Höstbjerg. Er ist umgeben von einer heideartigen Landschaft und ein paar Weltkriegsbunkeranlagen.
Das ist der Ausblick von oben.
Auf der Rückfahrt kauften wir beim Slagterer, also der Metzgerei Grillfleisch ein. Wie sich danach herausstellte ein Volltreffer. Das Grillgut war von echter Spitzenqualität, nicht ganz billig, aber unsagbar lecker. Vor allem das Fleisch vom Deichschaf. Damit die Hunde nicht leer ausgingen, holten wir im noch ein paar Knochen.

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