Sonntag, 13. Oktober 2019
Erst mal ankommen
Bis fast neun Uhr schliefen wir alle aus. Die Betten sind gut. Abends hatten wir am Kamin ordentlich eingeheizt. Das war besonders hygelig, wie man hier sagt, also gemütlich. Zunächst liefen wir durch die Siedlung über die Dünen zum Strand. Dabei konnten sich die Hunde entleeren.
Der Spaziergang steigerte unseren Frühstückshunger. Letzteres kauften wir in einem der drei Inselsupermärke auf dem Rückweg. Einkaufen ist hier rund zwanzig Prozent teurer als in Deutschland. Jemand bliebt bei den Hunden und drei gingen mit einem Kaufauftrag hinein. Irgendwie hatte ich etwas falsch verstanden mit den Brötchen. Neben Brot und süßen Stückchen kaufte ich vier Stück „Kejser“-Brötchen. Es sollte sich herausstellen, dass wohl jemand zwei bestellt habe und ich keine?! Ich dachte, es wäre eines für jeden. Die Lage eskalierte jedoch nicht; wir sind offensichtlich im Urlaubsmodus angekommen. Später erstellten wir einen Speiseplan für die Woche. Bevor es nachmittags zu regnen begann, fuhren wir zum Sönderstrand. Weil Ebbe war ist dieser groß wie mehrere Fußballfelder. Auf dem Rückweg gab es dann erst mal „Schillerlocken“. Das sind Stücke von einem Dornhai. Sehr lecker und ordentlich fettig. Dazu tranken wir Hylde Blomst Saft – also Holunderblütensaft.
Leider stellte ich erst nach dem Genuß des Fisches fest, dass er auf der roten Liste der bedrohten Arten steht, so dass ich jetzt auf Lachs umstellen werde.
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