Der Flughafen auf Sylt ist eine Schuhschachtel. Kaum was los und das tollste: Der Flieger hält direkt vor dem Ausgang. Man muss lediglich einen 20 Meter langen Gang durchlaufen, indem die Gepäckausgabe, Zoll, etc. untergebracht sind. Um die Wartezeit durch die frühe Ankunft zu überbrücken, kehrte ich im Café Extrablatt ein – mit direktem Blick auf das Meer. Das Wetter ist alles andere als erquicklich. Fünf Beaufort Wind, 13 Grad und wolkenverhangener Himmel. Als ich mit dem erweiterten Frühstück fertig war, hatten die anderen bereits Hamburg erreicht.
Ich wollte das Konzert in der Strandmuschel anhören, aber wegen des starken Windes fand es im Cafè Luzifer statt. Hätte ich das gleich gewusst, wäre ich wohl dort eingekehrt. Nun ja, so verbrachte ich einen entspannten Mittag am Meer mit vielen anderen Spaziergängern und Hunden.
Bereits am Frühstück hatte ich am Nebentische folgende Worte gehört: „Mein Mann kommt nicht mehr mit nach Sylt; der ist ein Hundehasser“. Es war die Reaktion auf einen im Café bellenden Hund.
Mein Spaziergang führte bei Flut nach Wenningstedt-Braderup. Von dort aus nach ich den Bus nach List. Dort war heute eine Strandkorbversteigerung. Noch völlig übersättigt kehrte ich dennoch bei Deutschlands nördlichster Fischbude ein.
Mit der Fähre setzte ich über und kaum angekommen wurde ich von den anderen freudig begrüßt. Wir fuhren kurz einkaufen und waren abends noch am Strand.
Sonntag, 13. Oktober 2019
Römö - eine dänische Nordseeinsel
Wenn der Urlaub nicht immer so früh beginnen würde. Um 3:30 Uhr fuhr ich los zum Flughafen. Am Vortag brachte ich meine Reisetasche zu den anderen drei, welche mit dem Auto nach Römö fahren. Warum mache ich eine Extrawurst? Nun wir sind vier Erwachsene und zwei Hunde. Samt Gepäck bräuchten wir für alle einen VW-Bus. Das Auto ist zwar eine Touran, aber im Interesse aller bin ich nun recht günstig nach Westerland geflogen. Von dort nahm ich die Fähre nach Havneby, dazu später mehr.
Um kurz nach vier war schon ein bisschen Betrieb in der S-Bahnstation. Ein Wasenbesucher kam mir mit hörbarem Schluckauf entgegen. Wenn man so still mit kaum anderen auf die Bahn wartet, merkt man sehr deutlich wie andere Züge die Luft durch die Tunnels schieben. Ein Prinzip der kommunizierenden Röhren, das mich müdigkeitshalber faszinierte. Und da war sie auch schon, die S-Bahn. Ziemlich voll besetzt mit Flugbegleitern und Reisenden. Ich lief zwei, drei Meter, da rief mir jemand entgegen: komm, setz‘ Dich zu uns. Ich kannte die Leute nicht. Später stellte sich heraus, dass es Lampi (griechischer Vollname Lampios) und Flo(rian) mit einer gemeinsamen Freundin. Die Freundin war Wasenbedienung und die beiden Herren kamen gerade von der Nachfeier in einer Disco. Eine lustige Begegnung in jedem Fall, weil die doch sehr dem Alkohol zugesprochen hatten.
Die andern aus der Reisegruppe starteten ebenfalls um vier Uhr morgens in Stuttgart. Wie sich später herausstellte, waren wir alle sehr ideal in der Zeit angekommen. Um kurz nach vier Uhr mittags wurde ich von den anderen am Hafen abgeholt. Zurück zum Flug. Der Checkin lief reibungslos. Es war das dritte Flugzeug, das Stuttgart an diesem Morgen verließ und ich hatte reichlich Platz.
Der Flughafen auf Sylt ist eine Schuhschachtel. Kaum was los und das tollste: Der Flieger hält direkt vor dem Ausgang. Man muss lediglich einen 20 Meter langen Gang durchlaufen, indem die Gepäckausgabe, Zoll, etc. untergebracht sind. Um die Wartezeit durch die frühe Ankunft zu überbrücken, kehrte ich im Café Extrablatt ein – mit direktem Blick auf das Meer. Das Wetter ist alles andere als erquicklich. Fünf Beaufort Wind, 13 Grad und wolkenverhangener Himmel. Als ich mit dem erweiterten Frühstück fertig war, hatten die anderen bereits Hamburg erreicht.
Ich wollte das Konzert in der Strandmuschel anhören, aber wegen des starken Windes fand es im Cafè Luzifer statt. Hätte ich das gleich gewusst, wäre ich wohl dort eingekehrt. Nun ja, so verbrachte ich einen entspannten Mittag am Meer mit vielen anderen Spaziergängern und Hunden.
Bereits am Frühstück hatte ich am Nebentische folgende Worte gehört: „Mein Mann kommt nicht mehr mit nach Sylt; der ist ein Hundehasser“. Es war die Reaktion auf einen im Café bellenden Hund.
Mein Spaziergang führte bei Flut nach Wenningstedt-Braderup. Von dort aus nach ich den Bus nach List. Dort war heute eine Strandkorbversteigerung. Noch völlig übersättigt kehrte ich dennoch bei Deutschlands nördlichster Fischbude ein.
Mit der Fähre setzte ich über und kaum angekommen wurde ich von den anderen freudig begrüßt. Wir fuhren kurz einkaufen und waren abends noch am Strand.
Der Flughafen auf Sylt ist eine Schuhschachtel. Kaum was los und das tollste: Der Flieger hält direkt vor dem Ausgang. Man muss lediglich einen 20 Meter langen Gang durchlaufen, indem die Gepäckausgabe, Zoll, etc. untergebracht sind. Um die Wartezeit durch die frühe Ankunft zu überbrücken, kehrte ich im Café Extrablatt ein – mit direktem Blick auf das Meer. Das Wetter ist alles andere als erquicklich. Fünf Beaufort Wind, 13 Grad und wolkenverhangener Himmel. Als ich mit dem erweiterten Frühstück fertig war, hatten die anderen bereits Hamburg erreicht.
Ich wollte das Konzert in der Strandmuschel anhören, aber wegen des starken Windes fand es im Cafè Luzifer statt. Hätte ich das gleich gewusst, wäre ich wohl dort eingekehrt. Nun ja, so verbrachte ich einen entspannten Mittag am Meer mit vielen anderen Spaziergängern und Hunden.
Bereits am Frühstück hatte ich am Nebentische folgende Worte gehört: „Mein Mann kommt nicht mehr mit nach Sylt; der ist ein Hundehasser“. Es war die Reaktion auf einen im Café bellenden Hund.
Mein Spaziergang führte bei Flut nach Wenningstedt-Braderup. Von dort aus nach ich den Bus nach List. Dort war heute eine Strandkorbversteigerung. Noch völlig übersättigt kehrte ich dennoch bei Deutschlands nördlichster Fischbude ein.
Mit der Fähre setzte ich über und kaum angekommen wurde ich von den anderen freudig begrüßt. Wir fuhren kurz einkaufen und waren abends noch am Strand.
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"im Interesse aller" - außer der Umwelt - Fridays for Future! ;-)
AntwortenLöschenAlso zunächst mal muss ich mich für die späte Antwort entschuldigen. Im Interesse aller bezog sich auf die Reisegruppe. Wobei ich hier auch Ausnahmen machen müsste. Der Flug kostete 70 Euro. Zum Buchungszeitpunkt lag das günstigste Bahnticket bei 198 Euro und ich wäre sehr spät oben gewesen. Der Zug zurück hingegen lag in der ersten Klasse bei 46 Euro - my life is reality!
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