Montag, 28. September 2020

Ostseeurlaub

Eigentlich wollte ich mit der Überschrift „bloody Rostock“ beginnen, weil es sich auf verschiedene Aussprüche reimt, aber Rostock ist eine wunderschöne Stadt. Es war die erste Übernachtung auf dem Weg nach Rügen. Auf der Hinfahrt machten wir so gut wie keine Pause, um in Potsdam ein Maximum an Fahrtunterbrechung zu haben. Schließlich findet dort die Einheitsexpo statt.
Tatsächlich war das für mich der Beweggrund, dort zu halten. Die Expo ist wegen Corona eher kümmerlich. Wir gingen auf die Kuppel der Nikolaikirche. Man hat von dort einen tollen Rundumblick.
Schade ist nur die coronabedingte Zugangsregelung. Aufgrund der engen Gänge kann man sich nicht begegnen, ohne den Mindestabstand zu unterschreiten. Deshalb werden die Drehkreuze für die jeweilige Gegenrichtung für bis zu drei Minuten gesperrt. D.h. sobald einer die enge Treppe runter kommt, muss der hoch laufende am Drehkreuz drei Minuten warten. Bei maximal vierzig Leuten auf der Kuppel ist das ein Geduldsspiel. Aber die Menschen sind teilweise unvernünftig. Diesem Umstand verleiht das folgende Schild doch sehr deutlich Ausdruck.
Die Situation dynamisierte sich erst, als ein Mitreisender meinte, dass wir noch zum Schloss Sans Souci fahren sollten. Gesagt getan. Der Park ist riesig, sehr gepflegt und für Schwaben von Bedeutung: kostenlos. Es gibt dort auch mehr als nur das Schloss Sans Souci. Man sieht dort eine Orangerie, ein Belvedere, einen botanischen Garten, bla bla et cetera. Für mich war es sehr beeindruckend.
Weniger beeindruckend war für mich das Pentahotel, in dem wir übernachteten. Zwar ist alles recht modern und gut in Schuss, aber die Sauberkeit litt unter wenigen fremden Haaren auf dem Bettüberzug. Abends kehrten wir im „Old western“ ein. Das war wirklich toll, aber preislich nicht geschenkt.

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