Sonntag, 4. August 2013
Nicht doch, das schöne Auto
Ob es an Montréal lag oder an mir, man wird es nicht erfahren. Mein Plan sah vor, dass ich heute Montréal anschaue und auch dort übernachte. Aber nachdem ich aus Sicht der Beschilderung nie ankam, entschied ich mich weiter zu fahren. Tatsächlich hatte ich nirgends ein Schild gesehen, auf dem stand, Ausfahrt Montréal, noch nicht mal M.-rue de blabla. Und so wunderte ich mich, wieso links und rechts der Autobahn keine unendlichen Felder und Wälder sind, sondern nur noch Hochhäuser, usw.. Und plötzlich stand ich im Stau. So ein Elend. Erst durch Zufall las ich den Zusatz der M-Stadt auf einen Bankhochhaus. Da wusste ich, wo ich war. Es war schon nach zwölf und der Stau motivierte mich nicht gerade, in die Stadt zu fahren. Am Tag zuvor bei der Führung auf der Zitadelle meinte ein deutsches Pärchen zu mir, dass Québec sehr viel schöner sei. Von daher entschied ich mich, bei einer Mall namens Gallerie Source heraus zu fahren. Ich parkte den Wagen, ging rein und schaute mich in den sonntags geöffneten Läden um. Als ich zurück kam saß ich einen Augenblick im Auto und machte noch etwas Rast, um mich auf der Karte zu orienteren. Auf dem Platz links neben Mir parkte ein Auto ein. Auf der Beifahrerseite war ein Mädchen. Die machte wuchtig die Türe auf und bamm hatte ich eine Schramme im Auto.
Der Fahrer, wohl ihr Freund, wollte noch rein und einen Lackstift kaufen. Das verneinte ich mit dem Hinweis, dass es ein Mietwagen ist. Ich ließ mir die Adresse geben, machte Bilder und versuchte Avis zu erreichen. Da stehen auch einige Nummern auf den Papieren, aber nicht eine führte zum Ziel. Ständig hieß es, die Schadensabwicklung ist wieder ab Montag da. Toll, das ist hier ein Feiertag. Vor lauter Frustration ist es mit Montréal nun gelaufen. Ich hatte keine Lust mehr, mich in diese Stadt zu begeben und fuhr weiter nach Ottawa.
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