Freitag, 2. Oktober 2020
Abschied von Rügen
Heute war der letzte Tag auf der Insel. Um etwas näher an der Heimat zu sein und dennoch einen aktiven Tag auf der Insel verbringen zu können, übernachten wir in Stralsund.
Nach dem Verlassen der Ferienwohnung fuhren wir nach Sellin. Dort gibt es eine sehenswerte Seebrücke und eine gepflegte Seebadkultur zu bestaunen.
Von dort fuhren wir weiter zum Jagdschloss Granitz.
Granitz heißt das Waldgebiet, in dem es steht. Es gehörte den Fürsten zu Putbus. Leider war der Turm nicht begehbar. Das ist wegen Corona seit dem 12. Mai so. Ich meine, mich zu erinnern, dass es in den 90er Jahren eine Standardbriefmarke mit diesem Motiv gab. Der Weg zum Schloss ist eine von Kastanien gesäumte Allee, die ca. einen Kilometer lang ist. Man durchläuft sie mit eingezogenem Genick, weil im Herbst die Kastanien herab fallen. Das passierte auch immer wieder vor, hinter und neben einem. Scherzhaft meinte jemand: Es sind bisher mehr Menschen durch herabfallende Kastanien gestorben als durch Haiangriffe.
Die Zeit verrannte. Anstatt zur Sandskulpturenausstellung in Binz, fuhren wir zum Kunsthandwerksmarkt nach Putbus. Der war lohnenswert. Jedoch war es dann so spät, dass wir gleich nach Stralsund weiterfuhren. Zahlreiche Straßen auf Rügen sind Baumalleen. Eine solche fuhren entlang. Fast kein Wagen sonst war unterwegs. Im nächsten Ort angekommen, ging dann aber nichts mehr. Es war wohl ein schwerer Verkehrsunfall, der einen langen Rückstau verursachte. Nach zehn Minuten des Wartens steig ein Rettungshubschrauber auf. Wenig später floss der Verkehr wieder.
Am Nachmittag checkten wir im Hotel Hiddensee direkt am Hafen von Stralsund ein. Als Hansestadt erkennt man die Spuren des Wohlstandes, welche die Stadt in ihrer Handelsgeschichte erleben durfte.
Morgen fahren wir zum Gedenken an die Deutsche Einheit einmal quer durch Deutschland. Hoffentlich werden wir staufrei, wohlbehalten und gesund ankommen. Danke für Dein Interesse am Lesen des Blogs!
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