Sonntag, 28. Juli 2013
Flug und Ankunft
Nach einer halben Stunde Flug war ich in Frankfurt angekommen. Das Taxiing hat genau solange gedauert. Die Lounges dort sind im Prinzip genauso bevölkert wie an einem Samstag das Restaurant in einem Möbelhaus. Auch das Speisenangebot ist vergleichbar. Allerdings gab es im Flieger dann haute cuisine. Gesund und lecker.
Die Einwanderung verläuft dramatisch schneller als in New York oder Washington. Ratzfatz war ich kaum eine Stunde nach der Landung unterwegs im Land of the free. Also schnell Quartier beziehen und ab geht’s ins historische Viertel. Neben der constitution hall, die ich heute besuchte, war das nebenstehende Denkmal

Dort stand ein ehemaliger Lehrer, der mich sogleich auf meine Herkunft ansprach. Zuerst war er etwas enttäuscht, dass er mich als Deutschen nicht durch die amerikanische Geschichte jagen konnte, doch im Laufe des Gesprächs wandelte sich das in Freude darüber, mal wieder was sagen zu können. Er machte mich schon fast zur Attraktion als er andere umherlaufende Menschen und Familien dazu anhielt, seinen Ausführungen zu folgen. Er sagte als Aufhänger immer wieder: this young man is from Germany. Teilweise wurde ich dann mit Handschlag begrüsst. Generell müssen wir uns im Ausland nicht verstecken. Bei der Führung durch die constitution hall heute gab es als warmup eine Fragerunde, woher man komme. Nicht jeder meldete sich und ich wollte auch nicht so recht. Aber nachdem eine junge Frau aus Deutschland sich mit „Germany“ meldete, applaudierten alle (überwiegend kamen die Leute aus Amerika). Ich habe es mir dann verkniffen zu sagen: Ich auch.
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