Donnerstag, 25. Februar 2016

Szenenwechsel

Da war doch kaum eine Tag zu Hause, ging der Urlaub auch schon weiter. 2013 gewann ich eine Eintrittskarte für die Kurhessentherme in Kassel. Lange hatte ich überlegt, sie zu verkaufen, doch jetzt gibt es Bahntickets zu 19 Euro und mit der Bahncard sind es nur noch 14,25 Euro. Also ging es heute über Kassel nach Berlin. Die Kurhessentherme kommt in den Kritiken im Internet nicht besonders gut weg. Der Charme der 90er Jahre breche zu stark durch. Das stimmt teilweise. Doch im Grunde ist vieles gut erhalten. Das Bad ist im japanischen Stil gehalten und wird gerade um einen Neubau erweitert. Nach dem Skifahren konnte ich gut entspannen. Sogar ein kleines Nickerchen auf einer Liege war dabei. Beinahe wäre mir vor lauter Entspannung die Tram vor der Nase weg gefahren. Zum Glück hielt der Fahrer wegen einer Rollstuhlfahrerin etwas länger, so dass es mir vom Fuße der Wilhelmshöhe mit der Herkulesstatue und den Wasserspielen (Unesco Welterbe) bequem zum IC nach Hannover reichte. Von dort ging es weiter nach Berlin, wo ich Abends eincheckte. Dieses Jahr entdecke ich das Zugfahren für mich. Das Produkt ICE ist spitze, der IC geht so. Zwar hat es im ICE quasi keinen Platz für Gepäck, dafür fährt er schneller und leiser. Der IC hingegen wirkt wie ein Wohnwagen. Weil er langsamer ist und größere Scheiben hat, erlebt man die Landschaft viel intensiver. Besonders schön war die Lichtsituation bei Sonnenuntergang.

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